Transport Management System (TMS)

Transport Management System (TMS)

Definition:

Ein Transport Management System (TMS) ist eine spezialisierte Softwarelösung zur Planung, Steuerung, Ausführung und Optimierung von Transportprozessen innerhalb der Lieferkette.
Es unterstützt Verlader, Logistikdienstleister und Speditionen bei der effizienten Organisation von Transporten — von der Auftragserfassung über die Tourenplanung bis hin zur Frachtdokumentation, Abrechnung und Sendungsverfolgung.

Ein TMS ermöglicht die digitale Steuerung multimodaler Transportketten (Straße, Schiene, See, Luft) und bindet Transportdienstleister, Fahrer, Kunden sowie angrenzende Systeme (ERP, WMS, Telematik) ein.

Zentrale Funktionen:

  • Transportplanung & Routenoptimierung
  • Frachtkostenkalkulation & Carrier-Auswahl
  • Dokumentenmanagement (z.B. CMR, Lieferscheine)
  • Sendungsverfolgung & ETA-Management
  • Frachtausschreibungen & Tarife
  • Abrechnung & Kostenkontrolle
  • Reporting & Performance-Analysen

Integration in digitale Supply-Chain-Architekturen
TMS-Systeme arbeiten typischerweise mit ERP- und Telematiksystemen sowie Lagerverwaltungssystemen (WMS) zusammen und nutzen Echtzeitdaten zur Prozessautomatisierung.

Relevanz in der Chemie- und Gefahrgutlogistik
TMS-Systeme unterstützen die Verwaltung von Gefahrgutdaten, Dokumenten und gesetzlichen Anforderungen (z.B. ADR-Informationen).

Quellen / weiterführende Links:
SAP TMS Overview:
https://help.sap.com/docs/SAP_TM

Gartner –Transportation Management Systems Guide: https://www.gartner.com

Siemens / Supply ChainExecution Platforms: https://www.siemens.com/logistics

Herausforderungen bei Transport Management Systemen:

Medienbrüche bei Standort- und Sicherheitsanforderungen
Ein TMS steuert Transporte, enthält aber häufig keine detaillierten Informationen zu standortspezifischen Ladeanforderungen, Ausrüstung, PSA oder Check-in-Prozessen. Fahrer erfahren kritische Vorgaben oft erst bei Ankunft, was zu Wartezeiten, Fehlbeladungen oder Sicherheitsrisiken führt.
Quellen / weiterführende Links:
ECTA – Operational & Digital Gaps in Transport Execution:
Guidelines | ECTA - European Chemical Transport Association

Uneinheitliche Datenqualität & manuelle Pflege
Daten zu Adressen, Zeitfenstern, Produkten, Ladepunkten und Dokumenten müssen manuell gepflegt werden, was zu Fehlern, falschen GPS-Zielen und Kommunikationsaufwand führt.
Quellen / weiterführende Links:
McKinsey – Data Quality in Digital Logistics:
https://www.mckinsey.com

Lösungsansatz von Loady:

Nahtlose TMS-Integration: Loady lässt sich in alle gängigen TMS-Systeme integrieren Dadurch stehen Dispo und Fahrer:innen bereits vor Transportstart verlässliche, mehrsprachige Daten bereit:

  • Standort- & Ladepunktdaten inkl. präziser GPS-Koordinaten zu Gates, Wartezonen und Rampen
  • Prozess- & Check-in-Vorgaben (Anmeldung, Torprozesse, Slot-Regeln)
  • Sicherheitsanforderungen (PSA) und Dokumentenpflichten (z.B. SDB, eECD, CMR)
  • Equipment-Spezifikationen (z.B. Schlauch-/Kupplungstyp, Erdung, Gaspendel)
  • Mehrsprachige Fahrerbriefings per QR-Code/Link für die operative Ausführung

Ergebnis: weniger Rückfragen, geringere Wartezeiten, höhere Compliance und eine reibungslose Kopplung von TMS, Telematik/ETA und operativen Standortanforderungen.

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