EC-Nummer
Definition:
Die EC-Nummer (European Community Number, deutsch EG-Nummer) ist eine eindeutige siebenstellige Identifikationsnummer zur Registrierung chemischer Stoffe auf dem europäischen Markt. Sie wird von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vergeben und dient der Identifikation von Substanzen im Rahmen gesetzlicher Regelungen wie REACH und CLP.
Die EC-Nummer umfasst drei Hauptstoffverzeichnisse:
- EINECS – European Inventory of Existing Commercial Chemical Substances
- ELINCS – European List of Notified Chemical Substances
- NLP-Liste – „No-Longer Polymers“
Im Unterschied zur weltweit verwendeten CAS-Nummer ist die EC-Nummer speziell für Stoffe relevant, die innerhalb der Europäischen Union reguliert werden.
Struktur und Nutzungsbereiche
Eine EC-Nummer besteht aus dem Format XXX-XXX-X und wird u.a. in Sicherheitsdatenblättern, Gefahrstoffregistern und Einstufungen nach CLP-Verordnung verwendet, um Stoffe eindeutig zu identifizieren und regulatorische Anforderungen einzuhalten.
Regulatorische Einbindung
EC-Nummern sind Teil zentraler EU-Chemikalienregulierungen, insbesondere REACH (Registrierung und Bewertung von Chemikalien) und CLP (Einstufung, Kennzeichnung, Verpackung).
Quellen / weiterführende Links:
ECHA — Erklärung und Struktur der EC-Nummer: About EC and list numbers - ECHA
ECHA —EINECS/ELINCS/NLP-System:EG-Verzeichnis - ECHA
EU CLP-Verordnung — Bezug zu Stoffidentifikation: Regulation - 1272/2008 - EN - clp regulation - EUR-Lex
Herausforderungen im Umgang mit EC-Nummern:
Unklare oder fehlende Stoffidentifikation in Lieferketten
Bei komplexen Lieferketten kann es zu Unklarheiten kommen, wenn EC-Nummern fehlen, falsch gepflegt wurden oder inkonsistent zu CAS-Nummern kommuniziert werden. Dies erschwert Compliance-Pflichten, z.B. SDS-Erstellung oder Einstufung nach CLP.
Quellen / weiterführende Links:
ECHA Guidance — Herausforderungen bei Stoffidentifikation: ee696bad-49f6-4fec-b8b7-2c3706113c7d
Manuelle Pflege & Dateninkonsistenzen in Unternehmenssystemen
Fehler können entstehen, wenn EC-Nummern händisch in ERP-, SDS- oder Gefahrstoffsysteme eingetragen werden, was zu fehlerhaften Gefahrstoffinformationen im Transportprozess führen kann.
Quellen / weiterführende Links:
OECD Chemical Safety Programme — Data Harmonisation Issues: Chemical safety and biosafety | OECD
Lösungsansatz von Loady:
Zentral gepflegte, konsistente Stoff- und Produktinformationen
Loady ermöglicht es Unternehmen, produktspezifische Anforderungen klar und strukturiert zu speichern — inklusive relevanter Regulatorik- und Dokumentationsinformationen. Das reduziert Fehler bei der Zuordnung chemischer Stoffe.
Transparenz für Transportpartner & Fahrer
Durch klare Informationsbereitstellung zu Gefahrstoffen, Dokumentenpflichten und Sicherheitsanforderungen wird sichergestellt, dass Logistikpartner frühzeitig wissen, welche regulatorischen Anforderungen gelten — und welche Stoffinformationen bereitstehen müssen.



