Ladehilfsmittel (LHM)

Ladehilfsmittel (LHM)

Definition:

Ladehilfsmittel (LHM) sind Hilfskonstruktionen, die den Transport, das Handling und die Lagerung von Gütern erleichtern.
Sie dienen dazu, Einzelstücke zu größeren Ladeeinheiten zusammenzufassen, um das Be- und Entladen effizienter und sicherer zu gestalten.

Zu den häufigsten Ladehilfsmitteln gehören:

  • Paletten (z.B. Europaletten, Chemiepaletten, Kunststoffpaletten)
  • Gitterboxen und Transportboxen
  • IBC-Container (Intermediate Bulk Container)
  • Big Bags (Flexible Intermediate Bulk Container, FIBC)
  • Fässer, Kisten, Trays oder Gestelle

Ladehilfsmittel sind wesentlicher Bestandteil moderner Logistikprozesse, da sie eine standardisierte, sichere und platzsparende Handhabung von Waren ermöglichen.

Quellen / weiterführende Links:
DIN EN ISO 445 –
Ladehilfsmittel – Begriffe und Klassifizierung: https://www.beuth.de
GS1 Germany –
Standards für Transport- und Ladehilfsmittel: https://www.gs1-germany.de
BVL –
Effiziente Logistikprozesse durch standardisierte Ladehilfsmittel: https://www.bvl.de

Herausforderungen beim Einsatz von Ladehilfsmitteln:

  • Fehlende Standardisierung: Unterschiedliche Formate und Spezifikationen führen zuInkompatibilitäten zwischen Verladern, Spediteuren und Empfängern.
  • Beschädigungen und Verluste: Ladehilfsmittel gehen im Umlauf verloren oder werden beschädigt, waszu Kosten und Verzögerungen führt.
  • Fehlerhafte Zuordnung: Ohne digitale Nachverfolgung ist unklar, wo sich bestimmteLadungsträger befinden oder wem sie gehören.
  • Mangelnde Datenqualität: Technische Details (z. B. Abmessungen, Material, Tragfähigkeit) werdenoft nicht zentral gepflegt oder falsch kommuniziert.
  • Rückführungsprobleme: Fehlende Transparenz bei Leergutrückläufen führt zu ineffizientenProzessen und unnötigen Leerfahrten.

Quellen / weiterführende Links:
Fraunhofer IML –
Ladungsträgermanagement in der Praxis: https://www.iml.fraunhofer.de
GS1 Europe –
Returnable Transport Items (RTI) Standards: https://www.gs1.org
Deloitte –
Supply Chain Transparency through Digital Asset Management: https://www.deloitte.com

Lösungsansatz von Loady:

Loady ermöglicht es, alle relevanten Informationen zu Ladehilfsmitteln strukturiert und zentral zu erfassen – z.B. Abmessungen, Material, Typ, Gewicht, Reinigungsstatus und Tauschbedingungen.

Diese Daten werden mit Produkten, Standorten und Ladepunkten verknüpft, sodass alle Beteiligten jederzeit wissen, welche Ladehilfsmittel zulässig oder erforderlich sind.
Dadurch werden Fehllieferungen, Wartezeiten und Kommunikationsaufwand deutlich reduziert.

Darüber hinaus können Fahrer über die Loady-Fahrerunterweisungen direkt vor Ort auf Anweisungen zum richtigen Umgang, Stapeln oder Sichern von Ladehilfsmitteln zugreifen.
So wird der gesamte Prozess von Beladung bis Rückführung einheitlich, transparent und sicher gestaltet.

Das Ergebnis: reibungslose Abläufe, weniger Verluste und bessere Datenqualität im gesamten Ladehilfsmittelkreislauf.

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