Check-in-Prozess
Definition:
Der Check-in-Prozess beschreibt den Ablauf, den Fahrer und Dienstleister beim Eintreffen auf einem Betriebsgelände, Werk oder Logistikstandort durchlaufen müssen, bevor sie ihre Be- oder Entladetätigkeit beginnen dürfen.
Er dient der Sicherheitskontrolle, Identifikation und Prozessorganisation auf dem Werksgelände.
Typische Schritte:
- Anmeldung an der Pforte oder imdigitalen Check-in-Terminal
- Identifikation von Fahrer,Fahrzeug und Auftrag
- Prüfung von Dokumenten (z. B.Frachtpapiere, Gefahrgutunterlagen)
- Kontrolle von PSA (PersönlicheSchutzausrüstung) und Fahrzeugzustand
- Zuweisung eines Zeitfensters,Parkplatzes oder Ladepunkts
Ziel ist ein sicherer, transparenter und effizienter Zugang zum Gelände unter Einhaltung aller betrieblichen und rechtlichen Vorgaben.
Quellen / weiterführende Links:
DGUV Information 214-017 – Sicheres Arbeiten auf dem Betriebsgelände: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - DGUV
ECTA – Driver Safety Guidelines at Loading and Unloading Sites: Guidelines | ECTA - European Chemical Transport Association
Fraunhofer IML – Hof- und Zugangsmanagement in der Logistik: Logistik Planung, Forschung & Entwicklung - Fraunhofer IML
Herausforderungen bei Check-In-Prozessen:
- Uneinheitliche Abläufe: Jeder Standort hat eigene Check-in-Regeln, Dokumentenanforderungen oder Sicherheitsvorgaben.
- Sprachbarrieren: Fahrer aus unterschiedlichen Ländern verstehen Sicherheitsanweisungen oder Beschilderungen oft nicht eindeutig.
- Manuelle Prozesse: Papierformulare, lange Wartezeiten und doppelte Datenerfassung führen zu Verzögerungen.
- Fehlende Transparenz: Fahrer wissen oft nicht, wohin sie sich begeben müssen oder welche Dokumente erforderlich sind.
- Unklare Schnittstellen zwischen Pforte, Disposition und Rampe: Informationen gehen verloren, wodurch Sicherheits- oder Ablaufprobleme entstehen.
Quellen / weiterführende Links:
BG Verkehr – Sicherheitsmanagement in der Transportlogistik: Startseite — BG Verkehr
Cefic/ECTA – Safe & Efficient Site Entry Procedures: Home - cefic
PwC – Digital Yard and Check-in Transformation Report 2023: Make it happen with PwC
Lösungsansatz von Loady:
Loady stellt sicher, dass alle standortspezifischen Check-in-Anforderungen zentral dokumentiert und mehrsprachig digital bereitgestellt werden – einschließlich Sicherheitsregeln, PSA-Vorgaben, Dokumentenpflichten und Navigationshinweisen.
Fahrer erhalten die Informationen bereits vor Ankunft über QR-Code oder Link, wodurch sie sich korrekt vorbereiten können.
In Kombination mit den visuellen, leicht verständlichen Fahrerunterweisungen von Loady werden komplexe Inhalte wie Sicherheitsvorschriften, Check-in-Schritte und Standortregeln einfach und nachvollziehbar erklärt– in Bild, Symbol und Textform.
Standortbetreiber profitieren von einheitlichen, überprüften und aktuellen Check-in-Daten, die in Gate-, Yard- oder Sicherheitsmanagement-Systeme eingebunden werden können.
Das Ergebnis: schnellere Anmeldung, höhere Sicherheit, weniger Sprachbarrieren und reibungslosere Abläufe für Fahrer und Standortpersonal.



