Fahrzeugtypen
(Tankzug, Silozug, Planenzug)
Definition:
Fahrzeugtypen im Straßengüterverkehr unterscheiden sich je nach Transportgut, Aufbau und technischer Ausstattung.
Die wichtigsten Fahrzeugtypen im Chemie- und Industriegütertransport sind:
- Tankzug:
Besteht aus einem LKW mit fest installiertem oder aufgesetztem Tankaufbau.
Eignet sich für den Transport von flüssigen, chemischen oder gefährlichen Gütern.
Varianten: Ein- oder Mehrkammer-Tankzug, isoliert oder beheizbar, Edelstahl oder Aluminium. - Silozug:
Dient dem Transport von pulverförmigen oder granulierten Gütern (z.B. Kunststoffgranulat, Zement, Lebensmittelzusätze).
Entleerung meist pneumatisch (Druckluft).
Wichtig: Sauberkeit, Restmengenfreiheit und Materialverträglichkeit. - Planenzug:
Ein LKW mit Planenaufbau (Curtainsider), geeignet für stückige, palettierte oder verpackte Güter.
Hohe Flexibilität, einfache Be- und Entladung von der Seite oder von oben.
Je nach Produkt- und Standortanforderung müssen Fahrer und Disponenten sicherstellen, dass der richtige Fahrzeugtyp eingesetzt wird, um Sicherheits-, Hygiene- und Qualitätsvorgaben einzuhalten.
Quellen / weiterführende Links:
ECTA – Truck Types and Equipment Guidelines for Chemical Transport: Guidelines | ECTA - European Chemical Transport Association
BG Verkehr – Fahrzeugaufbauten und Einsatzbereiche im Straßengüterverkehr: Startseite — BG Verkehr
Cefic – Best Practice Guidelines for Safe Loading and Unloading of Road Freight Vehicles: Home - cefic
Herausforderungen beim Einsatz diverser Fahrzeugtypen:
- Fehlende Transparenz über Fahrzeuganforderungen: Verlader definieren oft unklar, welche Fahrzeugtypen für bestimmte Produkte oder Ladepunkte zugelassen sind.
- Falsche Fahrzeugdisposition: Falscher Fahrzeugtyp (z.B. Planenzug statt Tankzug) führt zu Wartezeiten, Ablehnung oder Sicherheitsrisiken.
- Mangelnde Dokumentation: Technische Spezifikationen wie Anschlüsse, Heizsysteme oder Entleerungsmethoden sind nicht standardisiert hinterlegt.
- Hoher Kommunikationsaufwand: Fahrer müssen Anforderungen häufig telefonisch oder per E-Mail abklären, was Fehler begünstigt.
Quellen / weiterführende Links:
Fraunhofer IML – Digitale Prozessintegration in der Transportlogistik: Logistik Planung, Forschung & Entwicklung - Fraunhofer IML
ECTA – Chemical Road Transport Equipment Handbook: Guidelines | ECTA - European Chemical Transport Association
PwC – Supply Chain Transparency in Transport Execution: Make it happen with PwC
Lösungsansatz von Loady:
Loady ermöglicht die präzise Hinterlegung der zulässigen Fahrzeugtypen und Ausstattungen für jeden Standort, Ladepunkt und jedes Produkt.
Dadurch wissen Spediteure und Fahrer schon bei der Disposition, welcher Fahrzeugtyp (z.B. Tankzug, Silozug, Planenzug) erforderlich ist und welche technischen Eigenschaften (z.B. Material, Kammern, Anschlüsse) erfüllt sein müssen.
Diese Daten werden standardisiert, mehrsprachig und systemübergreifend bereitgestellt und können in TMS-,Telematik- oder Buchungssysteme integriert werden.
Über die Loady-Fahrerunterweisungen werden die Anforderungen zusätzlich visuell und sprachneutral vermittelt, sodass auch internationale Fahrer die Vorgabenkorrekt umsetzen können.
Das Ergebnis: Weniger Fehlanfahrten, höhere Sicherheit und effizientere Transportplanung über alle Partner hinweg.



