Die Grundlage für stabile, automatisierbare Logistikprozesse

Digitale Prozesse, Vorabprüfungen, intelligente Disposition oder KI-gestützte Entscheidungen funktionieren nur so gut wie die Daten, auf denen sie basieren.Transportrelevante Anforderungen müssen eindeutig, klassifiziert und maschinell interpretierbar vorliegen, damit sie in ERP-, TMS-, Yard- oder Fahrer-Systemen ohne Medienbruch genutzt werden können.Ein strukturiertes Daten-Onboarding sorgt dafür, dass bestehende Informationen – auch wenn sie heute noch in Freitexten, Dokumenten oder unterschiedlichen Systemlogiken liegen – in eine konsistente, standardisierte Struktur überführt werden.So entstehen belastbare Datensätze, die entlang des gesamten Logistikprozesses automatisiert geprüft, weiterverarbeitet und geteilt werden können.

Strukturierte Stammdaten – unstrukturierte Logistikanforderungen

In vielen Unternehmen sind ein Teil der transportrelevanten Stammdaten bereits strukturiert vorhanden – insbesondere in ERP- und TMS-Systemen.

Produktstammdaten oder Unternehmensdaten der Geschäftspartner liegen meist sauber in Master-Data-Strukturen vor.

Bei genauen Lieferadressen oder Öffnungszeiten wird es schon ungenau. Spätestens bei Informationen wie Schließtagen, vorhandenem oder notwendigem technischen Equipment, Sicherheitsausrüstung oder Temperaturanforderungen finden sich prozessrelevante Informationen meist als Notizen in Freitextfeldern oder PDFs.

Genau hier liegen die eigentlichen Herausforderungen:
In unstrukturierten Logistikanforderungen – oft über Jahre angesammelt, selten einheitlich strukturiert und variierend in Format, Wording und Aktualitätsgrad.

Der Engpass ist nicht fehlende Technologie. Es fehlt eine konsistente, geprüfte Datengrundlage. Ein initiales Daten-Onboarding ist ein strukturierter Transformationsschritt.

Typische Konsequenzen:

Anforderungen werden unterschiedlich interpretiert

Wissen bleibt personenbezogen

Digitale Zusammenarbeit stößt an ihre Grenzen

Automatisierungsvorhaben sind nicht umsetzbar

Vorabprüfungen sind nicht regelbasiert möglich

Der strukturierte Onboarding-Prozess

Unternehmen können das Onboarding ihrer Daten in Loady selbst durchführen und ihre Standorte, Prodiukte, Kundenanfoderungen einpflegen, hochladen und via API integrieren. Besonders für Kundenaforerungen und Vorladesrestriktionen, entscheiden sich unsere Kunden oft für methodische Unterstützung, um Zeit zu sparen und eine hohe Datenqualität sicherzustellen.Unser Ansatz folgt einem klaren Prozess:

1. Gemeinsamer Daten-Check

Der Einstieg ist bewusst pragmatisch. Wir setzen uns mit den verantwortlichen Fachbereichen  zusammen und schauen uns an, wo transportrelevante Informationen heute liegen.Typischerweise in:

  • ERP- oder TMS-Feldern
  • CRM-Einträgen
  • Freitextfeldern („Lieferhinweise“, „Carrier Notification“ etc.)
  • PDFs, E-Mails oder bestehenden Listen

Ziel ist es, Klarheit zu schaffen:
 Welche Informationen sind strukturiert vorhanden – und wo liegen sie nur implizit oder unstrukturiert vor?

2. Feld-Mapping und Prozessabgleich

Im nächsten Schritt gleichen wir bestehende Datenfelder mit der Loady-Struktur ab.Gemeinsam klären wir:

  • Wie lassen sich vorhandene Systemfelder sinnvoll zuordnen?
  • Welche Informationen werden in den operativen Prozessen tatsächlich benötigt?
  • Wo gibt es Interpretationsspielräume oder Mehrdeutigkeiten?

Dabei geht es nicht um ein umfangreiches Beratungsprojekt, sondern um ein klares, nachvollziehbares Mapping:Bestehende Systemlogik → standardisierte Loady-Struktur → operative Nutzung im ProzessSo entsteht eine saubere Grundlage für das KI-gestützte Onboarding im nächsten Schritt.

3. KI-gestützte Vorstrukturierung

Auf Basis des abgestimmten Feld-Mappings werden unstrukturierte Inhalte mithilfe von KI analysiert und vorbereitet.Die KI unterstützt dabei ganz konkret:

  • transportrelevante Informationen aus Freitexten oder Dokumenten zu identifizieren
  • veraltete oder doppelte Inhalte zu erkennen
  • Anforderungen passenden Feldern in der Loady-Struktur zuzuordnen
  • typische Muster und Anforderungen zu klassifizieren

Je nach Ausgangsqualität lassen sich so bereits 70–90 % der Datensätze sinnvoll vorstrukturieren.Das Ziel ist nicht, Entscheidungen automatisch zu treffen –
 sondern eine belastbare, vorbereitete Datenbasis zu schaffen.

4. Fachliche Validierung & Schärfung

Im nächsten Schritt prüfen die Fachbereiche die Datensätze.Dabei geht es gezielt um:

  • Korrektheit der Zuordnung
  • Aktualität der Inhalte
  • Auflösung möglicher Mehrdeutigkeiten
  • Ergänzung fehlender Informationen
  • Einbindung der Kunden via Workflow in Loady zur Aktualisierung der Daten Factsheets

Da die Vorarbeit bereits geleistet ist, erfolgt dieser Schritt deutlich effizienter als eine manuelle Neuaufnahme aller Anforderungen.Gleichzeitig lernt das System aus den Validierungen –
 künftige Zuordnungen werden dadurch präziser und schneller.

5. Aktivierung in den operativen Prozessen

Nach der Validierung stehen die strukturierten Datensätze für die Nutzung entlang der gesamten Prozesskette bereit.Sie können nun:

  • im Frachteinkauf
  • in der Frachtbeauftragung
  • in Planungs- und Dispositionssystemen
  • in Vorabprüfungen
  • in Yard- oder Fahrerprozessen

regelbasiert und systemübergreifend genutzt werden.Erst in diesem Schritt entfaltet das Daten-Onboarding seine volle Wirkung:
 Informationen werden nicht nur dokumentiert – sie werden operativ wirksam.

Wie lange dauert das initiale Daten-Onboarding?

Die Dauer hängt stark von der Komplexität der Logistikanforderungen und der bestehenden Datenlage ab.

Komplexe Industrieumgebungen

In Branchen wie Chemie, Pharma oder Lebensmittel – mit:

- produktspezifischen Restriktionen
- unterschiedlichen Anforderungen je Ladestelle
- umfangreichen Vorladerestriktionen
- Integration in ERP-, TMS- oder Yard-Systeme

erfolgt das Onboarding typischerweise in mehreren strukturierten Phasen. Ein realistisch geplantes Projekt bewegt sich hier – je nach Umfang – im Bereich von 2 bis 4 Monaten bis zum vollständigen Go-Live.

Wichtig dabei:
 Ein Großteil der Zeit entfällt nicht auf Technik, sondern auf fachliche Abstimmung und Validierung – also genau auf die Qualitätssicherung der Datenbasis.

Mittlere Komplexität

Unternehmen mit:

- klaren, aber überschaubaren Standortanforderungen
- wenigen Produkttypen
- begrenzten Integrationsanforderungen

sind häufig deutlich schneller startbereit.

Schlankes Setup – ohne Integration

Es gibt auch Unternehmen, die bewusst einfach starten, v.a. wenn es primär darum geht:

- eigene Anlieferanforderungen sauber zu hinterlegen
- Produktkategorien zu definieren
- Lieferanten oder Logistikpartner für die Datennutzung freizuschalten

kann das Onboarding sehr schnell erfolgen.Kleinere Unternehmen legen ihre Daten eigenständig an – ohne Integrationen – und nutzen Loady direkt zur Kommunikation.

Typische Beispiele:

- „Große Maschinen“
- „Große Maschinen mit Kran“
- „Palettenware“

Diese Kategorien werden sauber beschrieben und anschließend per Link mit Lieferanten, Kunden (bei Selbstabholung) oder Logistikdienstleistern geteilt.In solchen Fällen ist ein operativer Start innerhalb weniger Stunden und Tage möglich.

Weniger operative Rückfragen

Weniger operative Rückfragen

Weniger operative Rückfragen

Weniger operative

Kunden von Loady bestätigen

„Die Implementierung neuer Funktionen und die Verbesserungen bei bestehenden Features erleichtern uns die Datenpflege auf Loady enorm. Durch die Integration mit anderen Systemen und die Einführung von CSV-Massenuploads haben wir den Aufwand der Initialpflege eines Datensatzes um 80–90 % reduzieren können. Loady ermöglicht es uns somit, die Qualität unserer Be- und Entladeanforderungen sehr effizient zu erhöhen.“

Wie Loady Planung verlässlicher macht

Loady schafft eine gemeinsame, strukturierte Informationsbasis für alle an einem Transport beteiligten Parteien. Logistikrelevante Anforderungen werden zentral gepflegt und entlang des gesamten Prozesses verfügbar gemacht – unabhängig von Systemen, Rollen oder Partnern.

Ergänzend: Kollaborative Pflege von Kundenanforderungen

Gerade Entladeanforderungen können auch:

- direkt durch Kunden gepflegt werden
- per Workflow zur Verifizierung eingeladen werden
- oder im Rahmen einer eCommerce-Bestellung direkt strukturiert hinterlegt werden

Alternativ können bestehende Datensätze per KI eingelesen und anschließend vom jeweiligen Geschäftspartner bestätigt werden.So entsteht nicht nur initiale Struktur –
 sondern kontinuierlich steigende Datenqualität.

Zusammenarbeit mit bestehenden Beratungspartnern

Viele Unternehmen befinden sich parallel in Transformations- oder Systemprojekten.Unsere Onboarding-Methodik ist offen:

- Bestehende Logistik- oder IT-Beratungspartner können eingebunden werden
- interne Projektteams können die Strukturdefinition begleiten
- Loady-Spezialisten unterstützen gezielt bei Klassifikation und Regelwerk

Alternativ stehen erfahrene Loady-Partner zur Verfügung, die mit der Datenstruktur und den logistischen Use Cases vertraut sind.

Das Ziel ist nicht, bestehende Projekte zu ersetzen – sondern sie um eine standardisierte, prozessnahe Datenlogik zu ergänzen.

Entdecke Loady nach
Branchenlösungen

Das einzigartige Datenmodell von Loady ist für Flüssig-, Schütt- und Stückguttransporte ausgelegt. Von klaren Informationen und nahtloser digitaler Zusammenarbeit profitiert die Logistik in allen Branchen.
Abfallwirtschaft und Energie

Energieerzeugung, Müllverbrennung oder Recycling gehören zur KRITIS, deren Anforderungen Loady besonders bei der Unterweisung von LKW-Fahrern nachhaltig unterstützt.

Automobil

Präzise Lieferprozesse sind in der Automobil-industrie entscheidend – Loady sorgt für klare Transportanforderungen und verhindert Verzögerungen.

Baugewerbe

Im Umfeld von Großbaustellen sind dynamisch anpassbare, klare Be- und Entladeanforderungen essentiell für Sicherheit, Effizienz und Termintreue.

Chemie

Ob Grundstoffe, Spezialchemie oder Distribution - Loady liefert klare Transportanforderungen und verhindert Verzögerungen, Wartezeiten und LKW-Ablehnungen.

Distribution und Retail

Mit klaren Ladeanforderungen laufen Tourenplanung und Zeitfenstersteuerung besser ab - und Logistikzentren können besser kalkulieren, wann Waren eintreffen und weiterverteilt werden.

Industrielle Fertigung

In der industriellen Produktion helfen klare Anforderungen Ladezeiten und Fehler, und damit auch Nacharbeiten, zu reduzieren – das stellt den Materialfluss sicher und wirkt sich positiv auf die Produktions- und Logistikkosten aus.

Lebens- und Futtermittel

Besonders Flüssigtransporte wegen der Gefahr von Produktverunreinigungen - aber auch Lieferungen von verpackter Ware - profitieren von klaren Anforderungen für sicheres Be- und Entladen.

Maschinenbau

Im Maschinenbau unterstützt Loady die meist zeitkritische Anlieferung von Materialen und die Auslieferung von fertigen Gütern - oft in Sondergrößen mit besonderen Anforderungen beim Kunden.

Transport und Logistik

Logistikdienstleister profitieren von klaren Anforderungen und reduzieren Warte- und Standzeiten, Leer- und Extra-KM - sie ermöglichen außerdem ein schnelles Onboarding von neuen Fahrern.

Logos von acht bekannten Unternehmenssoftware-Anbietern: Oracle, Manhattan Associates, Coupa, Salesforce, SAP, Soloplan, Körber und Tesisquare, in zwei Reihen angeordnet.

Verbinde Loady mit deinen Unternehmensprozessen

Loady fügt sich direkt in bestehende ERP-, TMS-, Yard-, eCommerce-, Procurement- und Telematiksysteme ein, so dass alle Ladeanforderungen automatisch in den eigenen Unternehmens- und Logistiksystemen verfügbar sind.

Unterstützung nach Bedarf

Wir begleiten dich durch das Onboarding und sorgen mit Einführungen und Best Practices dafür, dass dein Team schnell geschult ist und aktiv werden kann. Bei Bedarf unterstützen wir beim Anlegen und der Bereinigung von Datensätzen in Loady.

Das sagen unsere
Kunden über Loady

"Loady ermöglicht es uns und auch unseren Partnern in der Lieferkette Verbesserungspotenziale zu erkennen und nutzen. Loady stellt die benötigte Transparenz über die Be- und Entladeanforderungen zur Verfügung, und das nicht nur für unsere eigenen Ladestellen, sondern auch für unsere Logistikpartner und Kunden."
Anja Keller
Head of Logistics Execution
"Mit Loady müssen wir Fahreranforderungen nicht mehr individuell definieren, sondern können sie einheitlich nutzen. Unsere Kunden erhalten Zugriff auf diese Daten und übernehmen sie direkt in ihre Kommunikation mit Speditionen. Änderungen werden automatisch weitergegeben, so dass alle stets informiert sind. Loady erleichtert so standardisierte Prozesse für Kunden und Speditionen."
Björn Scheren
Geschäftsführer
"Wenn wir mit der Anbindung an Loady nur 1 % unserer Kosten einsparen können, verbessert das unser Geschäftsergebnis direkt im sechsstelligen Bereich. Dann müssen wir außerdem weniger Risikoaufschläge einberechnen, können mehr Aufträge bedienen und sind insgesamt wettbewerbsfähiger. Davon wiederum profitieren unsere Kunden."
Konstantin Kubenz
Geschäftsführer
"Die Implementierung neuer Funktionen und die Verbesserungen bei bestehenden Features erleichtern uns die Datenpflege auf Loady enorm. Durch die Integration mit anderen Systemen und die Einführung von CSV-Massenuploads haben wir den Aufwand der Initialpflege eines Datensatzes um 80-90% reduzieren können. Loady ermöglicht es uns somit, die Qualität unserer Be- und Entladeanforderungen sehr effizient zu erhöhen."
Mücahid Kalafat
End2End-Officer – Industrial Petrochemicals

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