2026-03-27

Loady erhält Forschungszulage für den ePLR-Check

Portraitfoto Stefanie Kraus.
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Stefanie Kraus
Co-Founder & CEO

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Loady hat für die Entwicklung des electronic Previous Load Restriction Check (ePLR) die Forschungszulage erhalten. Damit wird ein Ansatz gefördert, der ein bislang ungelöstes Kernproblem der chemischen Logistik adressiert: die systematische und reproduzierbare Anwendung von Vorladerestriktionen im Straßentransport.

Vorladerestriktionen sind ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung – und gleichzeitig eine der häufigsten Ursachen für operative Störungen. In der Praxis führen sie regelmäßig dazu, dass Transporte nicht durchgeführt werden können, Prozesse unterbrochen werden oder im Extremfall Qualitätsrisiken entstehen. Trotz dieser Relevanz werden sie heute in vielen Unternehmen nicht systemisch gesteuert, sondern über fragmentierte Datenquellen und manuelle Entscheidungen gehandhabt.

Der ePLR Check setzt genau an dieser Lücke an. Ziel ist es, Vorladerestriktionen erstmals in ein strukturiertes, maschinenlesbares Datenmodell zu überführen und daraus eine digitale Entscheidungslogik abzuleiten. Dabei werden zwei zentrale Herausforderungen adressiert: die eindeutige Identifikation chemischer Produkte trotz uneinheitlicher Bezeichnungen sowie die Abbildung komplexer, unternehmensspezifischer Regelwerke – einschließlich der Berücksichtigung von Ladehistorien.

Der Innovationsgehalt liegt in der Kombination dieser Elemente: semantische Zuordnung von Stoffen, modellierte chemische Eigenschaften und ein dynamisches, versionierbares Regelwerk. Damit wird eine bislang interpretative Prüfung in eine systemische Entscheidung überführt – automatisiert, konsistent und skalierbar. Bestehende Ansätze basieren dagegen überwiegend auf statischen Matrizen oder Expertenwissen und bilden die tatsächliche Komplexität nur unzureichend ab.

Die Bescheinigungsstelle bestätigt die Neuartigkeit sowie die technischen Herausforderungen des Vorhabens und unterstreicht damit den Forschungs- und Entwicklungscharakter.

Der ePLR Check wird 2026 erstmals an zwei großen europäischen Chemiestandorten produktiv eingesetzt. Damit wird ein bislang fragmentiertes Thema in einen integrierbaren, digitalen Prozess überführt – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Prozessstabilität, Risikoreduktion und Kostenkontrolle.

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