Vorladerestriktionen

FAQs für Loady Nutzer
Übermittle uns deine Idee einfach per E-Mail an support@loady.com. Wir sammeln alle Ideen und bewerten sie hinsichtlich Machbarkeit, Aufwand und Eignung für Loady. Du erhältst auf jeden Fall eine Rückmeldung zum Status deiner Idee. Wenn es sich um eine neue, komplexe Funktionalität handelt, werden wir dich zusätzlich zur Klärung der konkreten Anforderungen kontaktieren.
Das Übertragen von Daten zwischen Loady und anderen Systemen erfordert die Anbindung über eine unserer APIs (Application Programming Interfaces). Loady bietet verschiedene standardisierte APIs für unterschiedliche Anwendungen an. Die IT-Abteilungen unserer Kunden konfigurieren diese Anbindungen nach den spezifischen Bedürfnissen. Das bedeutet, dass der Datentransfer individuell in den Prozessen des Kundenunternehmens definiert werden muss.
Gehe bitte direkt auf den verantwortlichen Integrationsmanager oder die IT-Abteilung zu. Diese können dir genau erklären, wie der Datentransfer zwischen Loady und anderen Systemen ausgelöst und durchgeführt wird.
Es gibt keine universelle Lösung für die Strukturierung von Daten in Loady. Die Struktur in Loady sollte die Datenstruktur des ERP-Systems abbilden. Im Folgenden sind einige Hilfestellungen dargestellt, um potenzielle Konflikte zu minimieren.
Die Namen der Objekte sollten klar und eindeutig sein, um eine gute Übersichtlichkeit sicherzustellen. Für einen funktionierenden Austausch von Daten zwischen ERP-System und Loady ist das Feld ERP-Referenznummer, das für jedes Objekt gepflegt werden muss, entscheidend. Hier muss die exakte Bezeichnung aus dem ERP-System eingetragen werden.
Für eine optimale Übersichtlichkeit und Zuordnung der verschiedenen Ent-/ladeanforderungen wird empfohlen, dass für klar trennbare Ladeverfahren jeweils eigene Ent-/Ladestellen angelegt werden.
Folgende Beispiele für die Aufteilung von Ent-/Ladestellen nach unterschiedlichen Verladeverfahren:
- Bulk-Produkte vs. verpackte Produkte
- Container- vs. LKW-Verladung
In Loady könnte beispielsweise ein Standort angelegt werden, zu dem mehrere Ent-/Ladestellen gehören.
Im Beispiel sind diese klar getrennt nach der Art der verladenden Güter beziehungsweise den Prozessen, die zur Verladung notwendig sind:
- Standort: 001
- Ladestelle: 001_Bulk
- Ladestelle: 001_Verpackt_ LKW Verladung
- Ladestelle: 001_Verpackt_ Container Verladung
Sollten Unklarheiten bezüglich der Datenstruktur auftreten, steht unser Customer Success Team für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung.
Ein Inbound oder Outbound Master beinhaltet Anforderungen, die auf mehrere Inbound oder Outbound Produkte an einer Ent-/Ladestelle zutreffen. Zum Beispiel: An einem Standort existiert eine Ladestelle, an der 10 Outbound Produkte mit identischen Ladeanforderungen verladen werden. Statt die Anforderungen 10x für die einzelnen Produkte zu pflegen, können diese Anforderungen 1x in einem Outbound Master hinterlegt werden. Werden die Outbound Produkte diesem Outbound Master zugeordnet, übertragen sich die Anforderungen, die auf Ebene des Masters gepflegt wurden, auf die einzelnen Outbound Produkte.
Die Anlage und Pflege eines Outbound Masters (Inbound Master analog) erfolgt folgendermaßen:
- Erstelle den Outbound Master als Objekt und pflege die Anforderungen
- Weise die zugehörigen Outbound Produkte dem Outbound-Master zu
Wichtig: Sobald Outbound Produkte einem Outbound Master zugewiesen werden, überschreiben sich die ursprünglich hinterlegten Daten der einzelnen Outbound Produkte. D.h. sie werden gelöscht und können nicht wiederhergestellt werden. Werden Outbound Produkte von einem Outbound Master entfernt, bleiben die Anforderungen des Masters bestehen, die Daten werden lediglich nicht mehr synchronisiert. Sie müssen ab diesem Zeitpunkt manuell auf Produktebene bearbeitet werden.
Sofern eine Integration über die Loady-API erfolgt, müssen die Referenznummern der Ship-to-Parties aus dem ERP/TMS-System für die Anlage der Business Partner auf Loady genutzt werden.
Grundlegende Voraussetzung für das Löschen von Objekten in Loady ist, dass das Objekt in keinen verbindenden Elementen wie zum Beispiel in Anforderungsprofilen und Lanes enthalten ist.
Beispiele:
- Um ein Outbound Produkt zu löschen, müssen zuerst alle Anforderungsprofile und Lanes gelöscht werden, in denen das Outbound Produkt enthalten ist
- An allen Ent-/Ladestellen, an denen das Unternehmensprodukt als Inbound oder Outbound Produkt zugeordnet wurde, muss es entfernt werden, bevor es gelöscht werden kann
Um verschiedene Objekte in Loady zu löschen, muss folgende Reihenfolge eingehalten werden:
- Anforderungsprofile
- Lanes
- Inbound und Outbound Produkte
- Unternehmensprodukte
- Lade- und Entladestellen (Gebäude)
- Standorte
- Business Partner
Aktuell stehen innerhalb von Loady Kopierfunktionen für verschiedene Daten und Objekte zur Verfügung. Im Folgenden werden die aktuell bestehenden Kopierfunktionen vorgestellt:
Kopierfunktionen bei Unternehmensprodukten:
- Kopieren des gesamten Unternehmensprodukts
- Navigiere zur Produktliste über die Navigationsleiste
- Klicke auf das Kopiersymbol in der oberen rechten Ecke
- Wähle im Popup das passende Unternehmen und das Unternehmensprodukt aus, das kopiert werden soll
- Das kopierte Unternehmensprodukterscheint mit dem Zusatz (copy) in der Produktliste zur weiteren Bearbeitung

Kopieren des Moduls Reinigungsanforderungen
- Navigiere zu den Reinigungsanforderungen des Unternehmensprodukts, in das die bestehenden Reinigungsanforderungen eines anderen Unternehmensprodukts kopiert werden sollen
- Klicke auf das Kopiersymbol in der oberen rechten Ecke
- Wähle im Popup das passende Unternehmen und das Unternehmensprodukt aus, aus dem die Reinigungsanforderungen kopiert werden sollen
- Die Reinigungsanforderungen werden kopiert und überschreiben bereits bestehende Daten
Kopieren von Vorladerestriktionen
- Navigiere zu den Vorladerestriktionen des Unternehmensprodukts, in das die bestehenden Vorladerestriktionen eines anderen Unternehmensprodukts kopiert werden sollen
- Klicke auf das Kopiersymbol in der oberen rechten Ecke
- Wähle im Popup das passende Unternehmen und das Unternehmensprodukt aus, aus dem die Vorladerestriktionen kopiert werden sollen
- Die Vorladerestriktionen werden kopiert und überschreiben bereits bestehende Daten
Kopierfunktionen bei Inbound und Outbound Produkten
- Navigiere zu einem Modul eines Inbound oder Outbound Produktes, in das Daten kopiert werden sollen
- Klicke auf das Kopiersymbol oben rechts
- Wähle im Popup das passende Unternehmen, den passenden Standort, die passende Ladestelle, die gewünschten Module und das passende Inbound beziehungsweise Outbound Produkt aus, aus dem Anforderungen kopiert werden sollen
- Die gewünschten Anforderungen werden in die ausgewählten Module kopiert und bereits bestehende Daten überschrieben. Wichtig: Nur Daten aus ausgewählten Modulen werden kopiert und überschrieben. Sind Module nicht ausgewählt, bleiben die bisherigen Daten bestehen
Zunächst sollte die Struktur der Objekte auf Loady angelegt werden (Standorte, Ladestellen, Zuordnung der Produkte zu Ladestellen, Unternehmensprodukte, Business Partner inklusive Standorte, Entladestellen, Zuordnung der Produkte zu Entladestellen). Dabei gilt es die Abhängigkeiten der einzelnen Objekttypen zueinander zu beachten (z.B. eine Ladestelle kann nicht erstellt werden, bevor der Standort angelegt wurde; ein Unternehmensprodukt kann keiner Entladestelle bei einem Business Partner zugeordnet werden, bevor der Business Partner, der Standort des Business Partners und die Entladestelle existiert).

Nach der Anlage der Objekt-Struktur kann mit der Pflege der Anforderungen auf Ebene der jeweiligen Objekte begonnen werden.


