FAQs für Loady Nutzer
Wir unterstützen euch bei der Initialanlage der Daten gerne. Aufgrund unserer Erfahrungen können wir einige Best Practices empfehlen. Grundsätzlich bietet es sich während der Initialanlage der Daten auf Loady an, eine zentrale Kontaktperson zu bestimmen, die die Anlage koordiniert und monitort (z.B. sind alle Standorte angelegt, alle Produkte zugewiesen).
Zusätzlich wird bei der Anlage der Daten das Know-how aus verschiedenen Fachbereichen benötigt. Welche Fachabteilungen tatsächlich in die Anlage der Daten involviert werden müssen, hängt von der Kundenorganisation und Verteilung der Verantwortlichkeiten ab. Aus bisherigen Erfahrungen wird Know-how aus folgenden Fachbereichen benötigt:
- Standorte und Ent-/Ladestellen im Kontext des eigenen Unternehmenns: Mitarbeitende des Standortmanagements oder den Ent-/Ladestellenverantwortlichen
- Unternehmensprodukte: Mitarbeitende aus dem Produktmanagement, Qualitätsmanagement oder technischen Marketing
- Business Partner und alle zugehörigen Objekte wie Standorte, Entladestellen, Inbound Produkte und dazugehörige Entladeanforderungen werden in der Regel von Mitarbeitenden des Kundenservice oder Vertriebs gepflegt beziehungsweise verwaltet
- Vorladerestriktionen: Mitarbeitende des Qualitätsmanagements, des technischen Marketings oder Ladestellenverantwortliche
- Tender: Mitarbeitende aus der Einkaufsorganisation
- ERP-Struktur: Key User oder Mitarbeitende aus den IT-Abteilungen
Grundlegende Voraussetzung für das Löschen von Objekten in Loady ist, dass das Objekt in keinen verbindenden Elementen wie zum Beispiel in Anforderungsprofilen und Lanes enthalten ist.
Beispiele:
- Um ein Outbound Produkt zu löschen, müssen zuerst alle Anforderungsprofile und Lanes gelöscht werden, in denen das Outbound Produkt enthalten ist
- An allen Ent-/Ladestellen, an denen das Unternehmensprodukt als Inbound oder Outbound Produkt zugeordnet wurde, muss es entfernt werden, bevor es gelöscht werden kann
Um verschiedene Objekte in Loady zu löschen, muss folgende Reihenfolge eingehalten werden:
- Anforderungsprofile
- Lanes
- Inbound und Outbound Produkte
- Unternehmensprodukte
- Lade- und Entladestellen (Gebäude)
- Standorte
- Business Partner
Anforderungsprofile sind so konzipiert, dass die darin enthaltenen Objekte (Business Partner, Standort, Entladestelle, Inbound Produkt) nach der Erstellung nicht ausgetauscht beziehungsweise durch andere ersetzt werden können. Dies liegt daran, dass durch ein Anforderungsprofil eine eineindeutige Kombination dieser Objekte aufgebaut wird.
Wenn also ein Business Partner, ein Inbound Produkt oder eine Entladestelle innerhalb eines Anforderungsprofils angepasst werden soll, muss ein neues Anforderungsprofil mit den gewünschten Objekten erstellt werden. Sollte das Anforderungsprofil mit den ursprünglichen Objekten nicht mehr benötigt werden, muss es gelöscht werden.
Es ist derzeit nicht möglich, Daten innerhalb von Loady direkt wiederherzustellen. Bitte wende dich an das Customer Success Team.
Loady unterstützt derzeit keine PDF-Uploads. Sie können das PDF auf einer Website hochladen und einen Link als URL im entsprechenden Freitextfeld in Loady einfügen.
Aktuell stehen innerhalb von Loady Kopierfunktionen für verschiedene Daten und Objekte zur Verfügung. Im Folgenden werden die aktuell bestehenden Kopierfunktionen vorgestellt:
Kopierfunktionen bei Unternehmensprodukten:
- Kopieren des gesamten Unternehmensprodukts
- Navigiere zur Produktliste über die Navigationsleiste
- Klicke auf das Kopiersymbol in der oberen rechten Ecke
- Wähle im Popup das passende Unternehmen und das Unternehmensprodukt aus, das kopiert werden soll
- Das kopierte Unternehmensprodukterscheint mit dem Zusatz (copy) in der Produktliste zur weiteren Bearbeitung

Kopieren des Moduls Reinigungsanforderungen
- Navigiere zu den Reinigungsanforderungen des Unternehmensprodukts, in das die bestehenden Reinigungsanforderungen eines anderen Unternehmensprodukts kopiert werden sollen
- Klicke auf das Kopiersymbol in der oberen rechten Ecke
- Wähle im Popup das passende Unternehmen und das Unternehmensprodukt aus, aus dem die Reinigungsanforderungen kopiert werden sollen
- Die Reinigungsanforderungen werden kopiert und überschreiben bereits bestehende Daten
Kopieren von Vorladerestriktionen
- Navigiere zu den Vorladerestriktionen des Unternehmensprodukts, in das die bestehenden Vorladerestriktionen eines anderen Unternehmensprodukts kopiert werden sollen
- Klicke auf das Kopiersymbol in der oberen rechten Ecke
- Wähle im Popup das passende Unternehmen und das Unternehmensprodukt aus, aus dem die Vorladerestriktionen kopiert werden sollen
- Die Vorladerestriktionen werden kopiert und überschreiben bereits bestehende Daten
Kopierfunktionen bei Inbound und Outbound Produkten
- Navigiere zu einem Modul eines Inbound oder Outbound Produktes, in das Daten kopiert werden sollen
- Klicke auf das Kopiersymbol oben rechts
- Wähle im Popup das passende Unternehmen, den passenden Standort, die passende Ladestelle, die gewünschten Module und das passende Inbound beziehungsweise Outbound Produkt aus, aus dem Anforderungen kopiert werden sollen
- Die gewünschten Anforderungen werden in die ausgewählten Module kopiert und bereits bestehende Daten überschrieben. Wichtig: Nur Daten aus ausgewählten Modulen werden kopiert und überschrieben. Sind Module nicht ausgewählt, bleiben die bisherigen Daten bestehen
Ein Inbound oder Outbound Master beinhaltet Anforderungen, die auf mehrere Inbound oder Outbound Produkte an einer Ent-/Ladestelle zutreffen. Zum Beispiel: An einem Standort existiert eine Ladestelle, an der 10 Outbound Produkte mit identischen Ladeanforderungen verladen werden. Statt die Anforderungen 10x für die einzelnen Produkte zu pflegen, können diese Anforderungen 1x in einem Outbound Master hinterlegt werden. Werden die Outbound Produkte diesem Outbound Master zugeordnet, übertragen sich die Anforderungen, die auf Ebene des Masters gepflegt wurden, auf die einzelnen Outbound Produkte.
Die Anlage und Pflege eines Outbound Masters (Inbound Master analog) erfolgt folgendermaßen:
- Erstelle den Outbound Master als Objekt und pflege die Anforderungen
- Weise die zugehörigen Outbound Produkte dem Outbound-Master zu
Wichtig: Sobald Outbound Produkte einem Outbound Master zugewiesen werden, überschreiben sich die ursprünglich hinterlegten Daten der einzelnen Outbound Produkte. D.h. sie werden gelöscht und können nicht wiederhergestellt werden. Werden Outbound Produkte von einem Outbound Master entfernt, bleiben die Anforderungen des Masters bestehen, die Daten werden lediglich nicht mehr synchronisiert. Sie müssen ab diesem Zeitpunkt manuell auf Produktebene bearbeitet werden.
In Fällen, in denen Freitexte nicht in allen auf Loady verfügbaren Eingabesprachen gepflegt werden, greift Loady auf die Standardsprache Englisch zurück. D.h. Freitexte müssen immer mindestens in englischer Sprache gepflegt werden. Sonst können Daten in Freitextfeldern nicht gespeichert werden. Wird Loady in einer anderen Sprache, z.B. Deutsch, genutzt, muss zur Pflege der Inhalte in englischer Sprache die Eingabesprache über die Sprachauswahl für Freitexte auf Englisch geändert werden.

Werden die Daten nur auf Englisch gepflegt, wird bei der Nutzung von Loady in einer anderen Sprache der englische Eintrag als Rückfall-Ebene angezeigt.
Derzeit können nur Daten zu den erstellten Lanes heruntergeladen werden. Dabei können die Daten der aktiv genutzten Lanes unter Lane Management oder die Daten der Lanes, die einem Tender zugeordnet wurden (Loady4Tender), heruntergeladen werden.
Für weitere Datenabzüge kann das Customer Success Team angefragt werden.
In vielen Submodulen stehen Freitextfelder zur Verfügung, die genutzt werden können. Handelt es sich um Daten, für die ein strukturiertes Feld sinnvoll sein kann (z.B. wiederkehrende Daten), kontaktiere bitte das Customer Success Team. Wir werden mit dir gemeinsam nach einer Lösung suchen.
Fehlende Werte innerhalb eines Dropdowns können analog angefragt werden. Handelt es sich um einen Wert, der als Standard im (Chemie-)Logistikumfeld genutzt wird, kann dieser kurzfristig aufgenommen werden.
Für alle Objekte, die auf Loady angelegt werden können, besteht die Möglichkeit, die (Initial-)anlage per CSV-Upload durchzuführen:
- Unternehmensprodukte
- Standorte
- Ent-/Ladestellen (eigenes Unternehmen/Business Partner)
- Zuordnung der Produkte zu Ent-/Ladestellen (eigenes Unternehmen/Business Partner)
- Business Partner
- Anforderungsprofile
- Lanes & Update Partner in Lanes
- Vorladerestriktionen
Bitte beachte, dass per CSV-Upload keine Anforderungen hochgeladen werden können. Für einige Objekte können in den CSV-Templates grundlegende Informationen mit angelegt werden (z.B. Entladezeiten, Adressen). Grundsätzlich gilt, dass die Objekte per CSV-Upload angelegt werden können, die Anforderungen müssen dann über die Benutzeroberfläche gepflegt werden.
Zunächst sollte die Struktur der Objekte auf Loady angelegt werden (Standorte, Ladestellen, Zuordnung der Produkte zu Ladestellen, Unternehmensprodukte, Business Partner inklusive Standorte, Entladestellen, Zuordnung der Produkte zu Entladestellen). Dabei gilt es die Abhängigkeiten der einzelnen Objekttypen zueinander zu beachten (z.B. eine Ladestelle kann nicht erstellt werden, bevor der Standort angelegt wurde; ein Unternehmensprodukt kann keiner Entladestelle bei einem Business Partner zugeordnet werden, bevor der Business Partner, der Standort des Business Partners und die Entladestelle existiert).

Nach der Anlage der Objekt-Struktur kann mit der Pflege der Anforderungen auf Ebene der jeweiligen Objekte begonnen werden.
Sofern eine Integration über die Loady-API erfolgt, müssen die Referenznummern der Ship-to-Parties aus dem ERP/TMS-System für die Anlage der Business Partner auf Loady genutzt werden.
Es gibt keine universelle Lösung für die Strukturierung von Daten in Loady. Die Struktur in Loady sollte die Datenstruktur des ERP-Systems abbilden. Im Folgenden sind einige Hilfestellungen dargestellt, um potenzielle Konflikte zu minimieren.
Die Namen der Objekte sollten klar und eindeutig sein, um eine gute Übersichtlichkeit sicherzustellen. Für einen funktionierenden Austausch von Daten zwischen ERP-System und Loady ist das Feld ERP-Referenznummer, das für jedes Objekt gepflegt werden muss, entscheidend. Hier muss die exakte Bezeichnung aus dem ERP-System eingetragen werden.
Für eine optimale Übersichtlichkeit und Zuordnung der verschiedenen Ent-/ladeanforderungen wird empfohlen, dass für klar trennbare Ladeverfahren jeweils eigene Ent-/Ladestellen angelegt werden.
Folgende Beispiele für die Aufteilung von Ent-/Ladestellen nach unterschiedlichen Verladeverfahren:
- Bulk-Produkte vs. verpackte Produkte
- Container- vs. LKW-Verladung
In Loady könnte beispielsweise ein Standort angelegt werden, zu dem mehrere Ent-/Ladestellen gehören.
Im Beispiel sind diese klar getrennt nach der Art der verladenden Güter beziehungsweise den Prozessen, die zur Verladung notwendig sind:
- Standort: 001
- Ladestelle: 001_Bulk
- Ladestelle: 001_Verpackt_ LKW Verladung
- Ladestelle: 001_Verpackt_ Container Verladung
Sollten Unklarheiten bezüglich der Datenstruktur auftreten, steht unser Customer Success Team für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung.
Das Übertragen von Daten zwischen Loady und anderen Systemen erfordert die Anbindung über eine unserer APIs (Application Programming Interfaces). Loady bietet verschiedene standardisierte APIs für unterschiedliche Anwendungen an. Die IT-Abteilungen unserer Kunden konfigurieren diese Anbindungen nach den spezifischen Bedürfnissen. Das bedeutet, dass der Datentransfer individuell in den Prozessen des Kundenunternehmens definiert werden muss.
Gehe bitte direkt auf den verantwortlichen Integrationsmanager oder die IT-Abteilung zu. Diese können dir genau erklären, wie der Datentransfer zwischen Loady und anderen Systemen ausgelöst und durchgeführt wird.
Vonseiten Loady stehen verschiedene Tutorials zur Verfügung. Ihr könnt die aktuellen Tutorials über das Dashboard direkt in Loady oder über folgenden Link abrufen: Tutorials

Darüber hinaus stehen euch weitere Tutorials zur Verfügung, die innerhalb der Organisation an zentraler Stelle vorliegen (z.B. Cloud-Speicherort). Kontaktiere hierzu euren unternehmensinternen Loady-Verantwortlichen. Wir fügen stetig neue Tutorials hinzu und planen einen zentralen Ort innerhalb der Applikation, wo auf die Tutorials einfach zugegriffen werden kann. Die Priorisierung bei der Erstellung der Tutorials nehmen wir gemäß unserer Einschätzung der Bedarfe der Kunden vor.
Solltet ihr dringend ein Tutorial zu einem bestimmten Thema benötigen, kontaktiert bitte support@loady.com. Damit können wir dies im Rahmen unserer internen Priorisierung berücksichtigen.
Wenn es sich um allgemeine Fragen zu Loady handelt, kontaktiere bitte support@loady.com. Beziehen sich die Fragen konkret auf das Thema Vorladerestriktionen oder ePLR-Check, wende dich bitte an plr-support@Loady.com
Alle Fragen, die zwar mit Loady zusammenhängen, aber auf Prozesse oder Systeme innerhalb des Kundenunternehmens abzielen, müssen an die jeweiligen Verantwortlichen innerhalb des Unternehmens (z.B. IT-Abteilung, Application Owner, Administratoren, Support-Postfächer) gerichtet werden.
Die angehängte Tabelle zeigt auf, bei welchen Themenkategorien Loady oder das eigene Team unterstützen kann.

Übermittle uns deine Idee einfach per E-Mail an support@loady.com. Wir sammeln alle Ideen und bewerten sie hinsichtlich Machbarkeit, Aufwand und Eignung für Loady. Du erhältst auf jeden Fall eine Rückmeldung zum Status deiner Idee. Wenn es sich um eine neue, komplexe Funktionalität handelt, werden wir dich zusätzlich zur Klärung der konkreten Anforderungen kontaktieren.




